Kiefergelenkstherapie bei CMD

Craniomandibuläre Dysfunktion

Mit Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD) wird eine Funktionsstörung des Kausystems, also der Kiefergelenke, der Kaumuskulatur oder beim Zusammenbiss der Zähne, bezeichnet.

Bei vielen Menschen ist eine Funktionsstörung vorhanden, führt aber nicht immer zu Beschwerden. Der Grund dafür: Das aufeinander abgestimmte System des Kauapparates kann sich krankhaften Veränderungen bis zu einem gewissen Grad über die Muskulatur oder die Gelenke anpassen. Schmerzen treten erst dann auf, wenn die Anpassungsgrenzen überschritten werden.
Typische Beschwerden sind:

  • Schmerzen und Beeinträchtigungen im Kieferbereich
  • Unerklärbare Zahnschmerzen
  • Gesichtsschmerzen / Kopfschmerzen.

Probleme können jedoch ebenfalls in Körperteilen auftreten, die oberflächlich betrachtet nicht mit dem Kausystem in Verbindung stehen:
Beispiele:

  • Verspannungen von Nacken und Schultern,
  • Rückenschmerzen
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)

Der Grund dafür liegt darin, dass Gelenke im Kiefer, Kopf und Beckenbereich durch Nerven miteinander verbunden sind. Tritt bei einem Gelenk eine Fehlbelastung auf, können andere Gelenke schmerzen.

 Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich das Wortmonster „Craniomandibuläre Dysfunktion“. Salopp Übersetzt heißt das: „zwischen Schädel bzw. Ober- und Unterkiefer stimmt etwas nicht.“

Bitte planen Sie dazu- bei Vorliegen eines entsprechenden Zahnarztrezeptes – jeweils 1 Stunde und 20 Minuten Zeit ein.